Prüfregel · RSC-SEC-091
Selbstsigniertes TLS-Zertifikat
Prüft, ob das ausgelieferte Zertifikat von seinem eigenen Inhaber statt von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle beglaubigt ist.
Warum das zählt
Ein Zertifikat bezeugt, dass hinter einer Domain wirklich ihr steckt — und dieses Zeugnis ist nur so viel wert wie derjenige, der es ausstellt. Bei einem selbstsignierten Zertifikat seid ihr das selbst. Browser vertrauen dem nicht und warnen jeden Besucher; wer weiterklickt, ist auch nicht davor geschützt, dass jemand zwischen ihm und dem Server sitzt.
Sinnvoll ist das nur in Entwicklungs- und Testumgebungen. Auf einer öffentlichen Seite ist es meist ein Überbleibsel: Der Server wurde mit einem Platzhalter-Zertifikat aufgesetzt, die eigene Domain kam später dazu, und der Schritt zum echten Zertifikat blieb aus.
Selbst nachprüfen: Seite im Browser öffnen — die Warnung spricht von einem „nicht vertrauenswürdigen“ oder „selbst signierten“ Zertifikat.
Prüfstufe
So behebt ihr es
Zertifikat einer öffentlichen Zertifizierungsstelle einsetzen (z. B. Let's Encrypt über den Hoster) und die vollständige Kette ausliefern.