Klick-Dummy oder Code-Prototyp? Die Entscheidung in 4 Minuten
Klickbarer Figma-Prototyp oder funktionierender Code? Die Format-Wahl entscheidet über Wochen Aufwand und tausende Euro — und die Antwort ist fast nie „beides“. Wir bauen beide Formate und zeigen euch, wann welches lohnt.
Die Entscheidung hängt an der Frage, die ihr beantworten wollt — nicht am Budget. Ein Klick-Dummy (Figma) klärt, ob Menschen die Oberfläche verstehen und den Ablauf schaffen: in Tagen, ohne Code. Ein Code-Prototyp klärt, ob die Sache technisch trägt: echte Daten, echte Schnittstellen, echte Last. Liegt das Risiko in der Bedienung, baut den Klick-Dummy. Liegt es in der Technik, baut Code. Liegt es in beidem: erst Klick-Dummy, dann Code.
Ihr habt eine Idee, eine grobe Skizze und ein Bauchgefühl, dass es funktionieren könnte. Jetzt steht die Frage: Bauen wir einen klickbaren Figma-Prototyp, oder direkt etwas, das wirklich läuft?
Diese Entscheidung kostet Zeit und Geld, und im falschen Fall den Glauben an die Idee, weil ihr die falsche Frage beantwortet habt.
Wir bauen seit Gründung beide Formate. Genau deshalb müssen wir nichts verkaufen — wir empfehlen euch, was zu eurer Frage passt. Hier die Logik, die wir intern selbst nutzen.
TL;DR — die 5 Kernpunkte
- Die Frage ist nie „welches Format ist besser?“ — sondern „welches Risiko wollen wir validieren?“. Daraus folgt das Format.
- Desirability + Usability → Klick-Dummy reicht. Feasibility + Viability → Code-Prototyp ist meist Pflicht.
- Klick-Dummy ist immer Wegwerf-Material. Code-Prototyp wird mit Re-Implementation produktiv — wir designen ihn so.
- Bei decivo: Clickable Prototype ab 3.500 €, Code Prototype ab 12.500 €, beide als Festpreis netto.
- Wer den Code-Prototyp mit Lovable, Bolt oder Base44 baut: Im decivo KI-App-Radar brauchten 81 % (367 von 454) der KI-gebauten DACH-Apps vor dem Launch Nacharbeit. Vor echten Nutzerdaten gehört ein Check dazu.
Was vergleichen wir hier eigentlich?
Bevor wir entscheiden, müssen wir uns einig sein, worüber wir reden. Klick-Dummy und Code-Prototyp werden im Marketing oft synonym genutzt — sie sind aber zwei sehr verschiedene Werkzeuge.
Klick-Dummy / Clickable Prototype
Ein Klick-Dummy ist eine Sammlung statischer Screens, die per Verlinkung wie eine echte App wirkt. Klickt ihr auf „Buchen“, springt der Prototyp auf den Bestätigungs-Screen — aber dahinter passiert nichts. Keine Datenbank, keine Logik, keine Speicherung. Tools: Figma, Figma Make, Penpot oder ProtoPie.
- Stärke: schnell zu bauen, billig zu ändern, perfekt für User-Tests.
- Schwäche: kann technische Fragen nicht beantworten und niemals produktiv gehen.
Kurzdefinition: Clickable Prototype im Glossar.
Code-Prototyp
Ein Code-Prototyp ist eine kleine, lauffähige Anwendung mit echter Logik, echten Daten und echtem Deploy auf eine sichere URL. Wer auf „Buchen“ klickt, schreibt etwas in die Datenbank. Tools: Next.js, Supabase, Vercel — ergänzt durch KI-Tooling wie Cursor und Claude Code.
- Stärke: zeigt technische Machbarkeit, deckt Edge-Cases auf, wird mit Re-Implementation produktiv.
- Schwäche: teurer und langsamer als ein Klick-Dummy — und für reine Akzeptanz-Fragen Overkill.
Kurzdefinition: Code Prototype im Glossar.
Abgrenzung: Wireframe, MVP, finales Produkt
Wireframe ist statisch (keine Verlinkung). MVP ist live, hat zahlende Nutzer*innen oder eine Conversion-Pflicht und ist breit gestreut. Finales Produkt ist skalierbar, gewartet und CI/CD-fähig. Klick-Dummy und Code-Prototyp sind beide vor dem MVP — sie sind Validierungs-Werkzeuge, nicht das Produkt selbst. Definition: Was ist ein MVP?
Direkt-Vergleich
| Dimension | Klick-Dummy | Code-Prototyp |
|---|---|---|
| Was es ist | Verlinkte Screens, simulierte Interaktion. Keine Logik, keine Daten. | Lauffähige Mini-Anwendung mit echter Logik, echten Daten, echtem Deploy. |
| Was ihr testet | Akzeptanz, Verständlichkeit, Flow-Logik. | Technische Machbarkeit, Performance, Daten-Realität. |
| Was ihr nicht testet | Geschwindigkeit, Sicherheit, Edge-Cases mit echten Daten. | Pixel-Polishing, finale Microcopy, Branding-Detail. |
| Typische Tools | Figma, Figma Make, Penpot, ProtoPie. | Next.js, Supabase, Cursor, Claude Code; als Einstieg auch Lovable oder Bolt. |
| Tool-Kosten selbst gemacht | Figma Starter kostenlos, Professional 16 $ je Platz und Monat. | KI-Editor oder App-Builder ab rund 8 bis 25 $ im Monat, plus Hosting. |
| Festpreis bei decivo | Clickable Prototype ab 3.500 € netto. | Code Prototype ab 12.500 € netto. |
| Geht damit produktiv? | Nein — Klick-Dummy ist immer Wegwerf-Material. | Mit Re-Implementation gegen sauberes Architektur-Fundament: ja. |
Welches Risiko wollt ihr validieren?
Die nützlichste Frage kommt aus dem Produktmanagement: Marty Cagan (SVPG) unterscheidet vier große Risiken, die jedes Produkt hat. Vor jeder Format-Entscheidung steht deshalb: Welche Annahme will ich prüfen? Jedes Risiko hat ein passendes Format.
Desirability
Wollen Nutzer*innen das überhaupt?
Wer bei einem klickbaren Prototyp begeistert auf „Buchen“ tippt, würde das auch im echten Produkt tun. Echter Code bringt für diese Frage keinen Mehrwert.
Usability
Verstehen sie das ohne Erklärung?
Verständlichkeit zeigt sich an Klick-Pfaden, nicht an Backend-Latenzen. Ein moderierter User-Test mit fünf Personen am Klick-Dummy reicht für klare Insights.
Feasibility
Geht das technisch in dem Rahmen, den wir uns vorstellen?
Performance, API-Verhalten, Datenbank-Logik, Auth-Komplexität — keine dieser Fragen lässt sich mit einem Klick-Dummy beantworten. Hier braucht ihr echten Code, der echte Probleme aufdeckt.
Viability
Trägt sich das wirtschaftlich?
Wenn ihr Conversion-Daten oder Zahlungsbereitschaft testen wollt, braucht ihr Code, der echte Transaktionen abbildet. Wenn ihr nur die Story für ein Investor*innen-Gespräch formt, kann ein gutes Pitch-Deck mit Klick-Dummy reichen.
Praktisch heißt das: schreibt euch die Hypothese auf, die euch nachts wachhält. Wenn sie mit „wollen sie das?“ oder „verstehen sie das?“ anfängt → Klick-Dummy. Wenn sie „geht das technisch?“ oder „rechnet sich das?“ lautet → meist Code.
Mehr zu Validierung in der Praxis: 6 Methoden, die funktionieren.
Decision-Matrix: Format finden in 30 Sekunden
Risiko und Validations-Tiefe spannen eine Matrix auf. Je nachdem, in welchem Quadrant ihr landet, ändert sich die Format-Empfehlung — und damit auch das passende decivo-Modul.
Welches Format passt zu eurem Quadrant?
Tippt euch durch die Achsen: links nach rechts technisches Risiko, unten nach oben gewünschte Validations-Tiefe. Pro Quadrant: das Format, das beweisbar funktioniert — plus das passende decivo-Modul.
Clickable Prototype
Ihr testet Verständnis und Akzeptanz, das technische Konzept ist klar. Klick-Dummy mit moderierten User-Tests liefert genau die Insights, die ihr braucht — ohne Code-Aufwand.
Code-Prototyp
Technisches Risiko hoch und ihr braucht echte Validierungs-Daten. Hier zahlt sich Code aus, weil ihr sonst zwei Klärungsschleifen nacheinander braucht.
Wireframes / Pitch-Deck
Ihr braucht nur intern Alignment oder einen Investor*innen-Pitch — kein echtes Nutzer*innen-Feedback. Spart euch den Klick-Dummy, geht direkt mit Skizzen ins Gespräch.
Code-Prototyp (fokussiert)
Spike-Implementation der einen kritischen Stelle: API-Anbindung, KI-Integration, Performance. Alles drumherum ist Skizze. Schnell, fokussiert, ehrlich.
Wenn ihr zwischen zwei Quadranten steht: lieber das risiko-höhere Format wählen. Ein Klick-Dummy, der eine technische Frage nicht beantwortet, kostet euch eine zweite Iteration. Ein Code-Prototyp, der technisch zu mächtig ist, kostet euch nur Geld.
5 Anti-Pattern, die in der Branche regelmäßig Geld kosten
Diese Muster sehen wir nicht nur in Studien zu KI-generierten Projekten — sie sind seit Jahren in der gesamten Prototyping-Branche dokumentiert. Wenn euch eines davon bekannt vorkommt, ist das Klärungs-Signal vor der Format-Wahl.
1 — Code-Prototyp aus Begeisterung statt aus Risiko
Wenn die Hypothese „Wollen Nutzer*innen das?“ lautet und ihr trotzdem direkt loscodet, baut ihr eine teure Antwort auf eine billige Frage. Klärt vorher: was genau wollt ihr lernen, das nur Code zeigen kann?
2 — Klick-Dummy zu lange als „MVP“ verkauft
Ein Klick-Dummy ist eine Diskussionsgrundlage, kein Produkt. Wer ihn drei Investor*innen-Runden lang als „MVP“ zeigt, bremst sich selbst aus, sobald jemand technische Tiefen-Fragen stellt. Spätestens dann braucht es Code.
3 — Tool-Wahl vor Format-Wahl
„Wir nehmen Figma, weil das alle nehmen“ oder „Cursor, weil das gerade hip ist“ sind Tool-Entscheidungen. Die Format-Frage steht davor: Klick-Dummy oder Code? Tool kommt danach. Wer die Reihenfolge verdreht, baut das Falsche besonders effizient.
4 — Daten-Logik in den Klick-Dummy hacken
Wenn ihr im Klick-Dummy Excel-Sheets verlinkt oder Drittanbieter-Plug-ins für „echte“ Daten reinhängt, ist es kein Klick-Dummy mehr. Ihr habt einen unsauberen Code-Prototyp gebaut, ohne die Architektur-Vorteile von echtem Code zu nutzen.
5 — Code-Prototyp ohne Deploy
Ein Code-Prototyp, den niemand außerhalb eures Laptops sehen kann, validiert nichts. Deploy auf eine sichere URL gehört zur Definition — sonst bleibt es eine Demo, keine Validierung.
Wann lohnt sich beides nacheinander?
In einem kleineren Teil der Projekte empfehlen wir beide Formate kombiniert, und zwar in dieser Reihenfolge:
Schritt 1 — Klickbarer Prototyp
Ihr klärt Akzeptanz, Flow und visuelle Sprache. Drei bis fünf moderierte User-Tests, eine Iterations-Runde, fertig. Investition bei decivo: ab 3.500 € plus 1.350 € je Test-Loop.
Schritt 2 — Code-Prototyp auf Basis der Erkenntnisse
Wenn der Klick-Dummy validiert ist, wird daraus ein Code-Prototyp, der die technisch riskante Stelle ans Tageslicht bringt. Vorteil: ihr spart die Discovery-Phase im Code, weil das Konzept bereits steht.
Diese Kombination ist sinnvoll, wenn euer Vorhaben sowohl ein Konsumenten-Akzeptanz-Risiko als auch ein technisches Risiko hat — und ihr das Konsumenten-Risiko zuerst klären wollt, bevor ihr Code investiert. In den meisten anderen Fällen reicht eines der beiden Formate.
Tooling für die technische Seite: MVP Tools 2026 im Vergleich.
Code-Prototyp mit Lovable, Bolt und Co.: schnell, aber nicht ungeprüft
2026 entsteht ein Code-Prototyp oft nicht mehr im Editor, sondern im Prompt-Fenster eines App-Builders. Das ist für die Feasibility-Frage legitim: Ihr seht schnell, ob die Kernlogik trägt. Der Haken kommt, sobald echte Menschen sich registrieren und echte Daten eintragen. Ab dann ist der Prototyp rechtlich und technisch eine echte App.
Unser KI-App-Radar prüft KI-gebaute Apps mit DACH-Bezug von außen. Im Lauf „Panel 2026-10-01“ (454 Apps, Methodik 2026.33) bekamen 18 % (83 von 454) ein Go, 81 % (367 von 454) brauchten Nacharbeit. Die häufigsten Muster sind genau die, die ein Prototyp mitschleppt:
- Bei 24 % (109 von 454) schrieb der Browser direkt in die Datenbank. Ob das sicher ist, hängt allein an den Zugriffsregeln (Row Level Security).
- Bei 13 % (57 von 454) stand ein Rollenvergleich (etwa role === 'admin') im ausgelieferten JavaScript. Ob der Server die Rolle zusätzlich prüft, sieht ein Außen-Scan nicht; die Entscheidung gehört dorthin.
- 98 % (444 von 454) hatten keine Content-Security-Policy, 36 % (165 von 454) luden Google Fonts zur Laufzeit von Google-Servern.
Für die Format-Entscheidung heißt das: Ein KI-gebauter Code-Prototyp ist ein guter Weg, Machbarkeit zu prüfen. Bevor echte Nutzerdaten hineinlaufen, gehört ein Check dazu. Den macht der kostenlose decivo Scan von außen; die Zahlen oben stehen offen im KI-App-Radar DACH. Was Row Level Security genau ist, erklärt unser Glossar.
Wie wir die Format-Entscheidung mit euch klären
Wenn ihr euch die obige Matrix angeschaut habt und immer noch unsicher seid, reicht oft schon das kostenlose Erstgespräch. Ist die Idee noch offen, ist der Innovation Workshop der passende Rahmen: Er endet mit einem klickbaren Prototyp.
Im Workshop arbeiten wir Hypothese, Risiko und Validierungs-Tiefe gemeinsam aus, schauen auf die technische Lage (bestehender Stack, Datenquellen, Login und Rechte) und legen fest, welches Format zu eurer konkreten Frage passt, inklusive einer priorisierten Liste der nächsten Schritte.
Vorteil: weil wir sowohl Clickable als auch Code Prototypes selbst bauen, sind wir nicht im Verkaufs-Zwang einer Variante. Wenn ein Klick-Dummy reicht, sagen wir das. Wenn ihr Code braucht, sagen wir das auch — und liefern beides aus einer Hand.
- Innovation Workshop: 7.500 € · Idee schärfen, erste Version definieren, inklusive Clickable Prototype · Förderfähigkeit je nach Standort möglich.
- Clickable Prototype: 3.500 € · Anforderungen werden zu klickbaren Nutzerwegen im Browser.
- Code Prototype: 12.500 € · geprüfte Kernfunktionen als lauffähige, getestete Software.
- UX Validation Loop: 1.350 € je Loop · Prototyp erweitern und mit Nutzern testen.
Wenn ihr direkt loslegen wollt: ein 30-minütiges Erstgespräch reicht uns, um eine ehrliche Format-Empfehlung auszusprechen — auch wenn das Ergebnis ist, dass ihr (noch) keines von beiden braucht. Alle Module ansehen.
Was der ganze Weg bis zum MVP kosten würde, rechnet der MVP-Kostenrechner durch. Für Start-ups in Nordrhein-Westfalen kann der Go-to-Market-Gutschein NRW externe Leistungen für einen Prototyp fördern, etwa Design, UI/UX und Software.
Quellen
Preise laut Anbieterseiten, abgerufen am 20.10.2026. Die Radar-Zahlen sind eigene Daten (CC-BY 4.0), Methodik und frühere Läufe stehen auf der Radar-Seite.
Häufige Fragen zu Klick-Dummy vs. Code-Prototyp
Was ist der Unterschied zwischen Klick-Dummy und Code-Prototyp?
Ein Klick-Dummy (Clickable Prototype) ist eine verlinkte Screen-Sammlung in Werkzeugen wie Figma. Er simuliert Interaktion, hat aber keine echte Logik und keine echten Daten. Ein Code-Prototyp ist eine lauffähige Mini-Anwendung mit echter Logik, echter Datenbank und einem Deploy. Der Klick-Dummy testet vor allem Verständlichkeit und Akzeptanz, der Code-Prototyp zusätzlich Performance, technische Machbarkeit und das Verhalten echter Daten.
Wann reicht ein Klick-Dummy?
Wenn ihr Akzeptanz, Verständnis oder den Nutzungsfluss testen wollt, also Desirability- und Usability-Risiken. Klick-Dummys liefern hier dieselben Erkenntnisse wie Code, weil Nutzer nicht wissen müssen, ob hinter dem Button echte Logik oder nur eine Verlinkung steckt. Laut Nielsen Norman Group decken schon fünf Testpersonen die meisten Bedienprobleme eines Ablaufs auf.
Wann braucht ihr zwingend einen Code-Prototyp?
Sobald technisches Risiko ins Spiel kommt: Performance, KI-Integration, komplexe Schnittstellen, Echtzeit-Daten oder große Datenmengen. Der Code-Prototyp ist auch Pflicht, wenn ihr Conversion oder Zahlungsbereitschaft mit echten Transaktionen testen wollt. Dann gelten aber auch die Pflichten einer echten App: Datenschutz, Zugriffsschutz, Impressum.
Was kostet ein Klick-Dummy 2026?
Selbst gebaut kostet Figma im Starter-Tarif nichts, im Professional-Tarif 16 $ je Platz und Monat (Stand Oktober 2026), dazu kommt eure Zeit. Bei decivo kostet der Clickable Prototype ab 3.500 € netto als Festpreis, der Innovation Workshop mit Prototyp ab 7.500 €. Was ein Weg vom Prototyp zum fertigen MVP insgesamt kostet, zeigt unser MVP-Kostenrechner.
Kann der Code-Prototyp später produktiv werden?
Mit Re-Implementation gegen ein sauberes Architektur-Fundament: ja. Wir bauen den Code-Prototyp so, dass die validierte Spezifikation in eine Produktions-Codebasis überführbar ist. Ohne diesen Schritt bleibt er ein Validierungs-Werkzeug. Das ist ehrlicher als „aus Prototyp wird Produkt“, was in der Praxis oft in technischen Schulden endet. Bei KI-gebauten Prototypen zeigt unser Radar, wie oft genau das passiert: 81 % (367 von 454) der geprüften DACH-Apps brauchten vor dem Launch Nacharbeit.
Reicht ein Klick-Dummy für einen Förderantrag?
Für viele Programme, die Konzeption und Validierung fördern, reicht ein klickbarer Prototyp als greifbarer Lösungsansatz. Verlangt ein Programm ausdrücklich einen funktionsfähigen Prototyp oder eine Pilotanwendung, braucht ihr Code. Für Nordrhein-Westfalen haben wir die Programme Go-to-Market-Gutschein und KI-Förderung NRW mit Bedingungen zusammengefasst; die Förderrichtlinie geht im Zweifel vor.
Welches Format ist besser für einen Investoren-Pitch?
Das hängt davon ab, was Investoren einschätzen wollen. Für Akzeptanz und Markenwirkung reicht ein Klick-Dummy. Für technische Machbarkeit, besonders bei KI- oder Deep-Tech-Produkten, ist ein Code-Prototyp deutlich überzeugender, weil er zeigt, dass das Kernrisiko gelöst ist. Spätestens in der technischen Due Diligence fragen Investoren nach Code, Architektur und Abhängigkeiten.
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Klick-Dummy, Code-Prototyp oder beides? Lasst uns 30 Minuten klären.
Erzählt uns kurz, was ihr validieren wollt. Wir sagen ehrlich, welches Format zur Frage passt — und ob ihr decivo dafür braucht oder nicht.
Wir bauen beide Formate selbst. Heißt: keine Verkaufsmasche zugunsten einer Variante.