WordPress · Kosten 2026
WordPress-Wartung: Was eure Website 2026 wirklich kostet — und ab wann ein Umzug günstiger ist
Wartungsvertrag, Plugin-Lizenzen, Hosting: Wir rechnen eine typische gewachsene Firmenseite mit echten Listenpreisen durch. Mit Schema zum Selbst-Ausfüllen, den Fragen, die ihr eurem Wartungsvertrag stellen solltet, und einer ehrlichen Antwort, wann ihr bei WordPress bleiben solltet.
Von Janni Hares ·
Eine WordPress-Wartung kostet bei DACH-Agenturen laut veröffentlichten Preislisten meist 25 bis 69 € netto im Monat für eine Firmenseite, also 300 bis 830 € im Jahr; Shop-Pakete liegen höher. Das ist aber nur ein Teil der Rechnung. Dazu kommen Lizenzen für Bezahl-Plugins (Page Builder, Mehrsprachigkeit, SEO, Formulare, Caching, Sicherheit) und das Hosting. In unserer Beispielrechnung mit Listenpreisen landet eine zweisprachige Elementor-Seite bei rund 1.360 bis 1.390 € netto im Jahr — ohne eure eigene Zeit und ohne Notfälle. Was eure Seite wirklich kostet, rechnet das kostenlose Plugin WP Exit aus eurer Installation aus.
TL;DR — die Zahlen
- Wartungsverträge für Firmenseiten: veröffentlichte Pakete deutscher Anbieter liegen bei 23,50 bis 69 € netto im Monat, Shop- und Premium-Pakete bei 124 bis 199 €.
- Lizenzen werden fast nie mitgerechnet: Elementor Pro ab 60 €, WPML ab 39 €, Yoast Premium 118,80 €, WP Rocket 49,95 € pro Jahr und Seite — jedes Jahr wieder.
- Beispiel einer zweisprachigen Elementor-Firmenseite: rund 570 bis 600 € Lizenzen + 288 € Hosting + 504 € Wartung ≈ 1.360 bis 1.390 € netto pro Jahr.
- Sicherheit ist der Posten ohne Preisschild: 11.334 neue Lücken im WordPress-Ökosystem 2025, 91 % davon in Plugins, 46 % ohne Fix bis zur Veröffentlichung (Patchstack).
- Ein Umzug lohnt sich finanziell nur, wenn die Ersparnis den Umzugspreis in überschaubarer Zeit einspielt. Unsere Faustregel: in etwa drei Jahren. Sonst bleibt bei WordPress.
Die vier Kostenblöcke einer WordPress-Seite
WordPress selbst ist kostenlos. Eine Firmenseite, die seit fünf, sechs Jahren wächst, ist es nicht. Ihre laufenden Kosten verteilen sich auf vier Blöcke, und die meisten Rechnungen im Netz zeigen nur einen davon:
1. Wartung: Updates, Backups, Überwachung, meist als Monatspauschale bei einer Agentur oder einem Freelancer. 2. Lizenzen: Jahresabos für Bezahl-Plugins und Themes, also Page Builder, Mehrsprachigkeit, SEO, Formulare, Caching, Sicherheit. 3. Hosting: vom Shared Hosting für ein paar Euro bis zum Managed-WordPress-Tarif. 4. Zeit und Zwischenfälle: eure eigenen Stunden für Freigaben, das Prüfen nach Updates und im schlimmsten Fall die Aufräumarbeit nach einem Angriff.
Wer nur den Wartungsvertrag vergleicht, vergleicht also Äpfel mit einem Teil des Obstkorbs. Die Agenturen, die bei „WordPress Wartung Kosten“ oben stehen, verkaufen selbst Wartung — die Lizenzen stehen dort als „läuft weiter“, ohne Betrag. Das ist kein Vorwurf, nur der Grund, warum ihr die Summe selbst ziehen müsst.
Was ein WordPress-Wartungsvertrag kostet — und was ihr vorher fragen solltet
Veröffentlichte Preislisten deutscher Anbieter (Stand Oktober 2026, alle netto): Kopf & Stift verlangt 25, 42 oder 69 € im Monat, für Shops 124 €. wordpresswartung.com liegt bei 23,50 bis 55,50 € plus 99 € Einrichtung. Andere Anbieter gehen bis 149 oder 199 € für Premium-Pakete. Für eine normale Firmenseite heißt das: rund 300 bis 830 € im Jahr, für einen Shop deutlich mehr.
Der Preis allein sagt wenig. Entscheidend ist, was drin ist. Diese Fragen klären, ob euer Vertrag die teuren Fälle abdeckt oder nur die Routine:
- Sind Plugin-Lizenzen enthalten, oder zahlt ihr sie zusätzlich selbst?
- Werden Updates vorher auf einer Testumgebung (Staging) geprüft, oder direkt live eingespielt?
- Wer stellt das Layout wieder her, wenn ein Update es zerlegt — im Preis oder nach Stunden?
- Ist die Bereinigung nach einem Hack enthalten, und bis zu welchem Umfang?
- Wie schnell wird eine kritische Lücke geschlossen? Stunden, Tage, nächster Wartungstermin?
- Wo liegen die Backups, wie lange, und wurde eine Wiederherstellung schon einmal getestet?
- Sind inhaltliche Änderungen dabei, oder nur Technik?
Wer drei dieser Fragen mit „nach Aufwand“ beantwortet bekommt, sollte im Kopf einen Puffer für Zwischenfälle einplanen. Den kann niemand seriös beziffern; er ist trotzdem da.
Beispielrechnung: eine zweisprachige Elementor-Firmenseite
Das folgende Setup ist ein Beispiel, kein echter Kunde: eine Firmenseite auf Deutsch und Englisch, gebaut mit Elementor, mit Kontaktformular, SEO-Plugin, Caching und einem Sicherheits-Plugin. Genau diese Kombination begegnet uns bei gewachsenen Mittelstandsseiten oft. Alle Preise sind offizielle Listenpreise für eine Website, Stand 08.10.2026, netto.
| Plugin | Tarif | Preis pro Jahr |
|---|---|---|
| Elementor Pro | Advanced Solo | 84 € |
| WPML | Multilingual CMS | 99 € |
| Yoast SEO Premium | 1 Website | 118,80 € |
| WP Rocket | Single | 49,95 € |
| Gravity Forms | Basic | 59 $ |
| ACF PRO | Personal | 49 $ |
| Wordfence | Premium | 149 $ |
| Summe | 351,75 € + 257 $ |
Drei Anbieter rechnen in US-Dollar. Bei einem Kurs zwischen 0,85 und 0,95 € je Dollar sind das 218 bis 244 €; die Lizenzen kosten zusammen also rund 570 bis 600 € im Jahr. Elementor verlängert zum Listenpreis; das Bundle Elementor One kostet 180 € im ersten Jahr und danach 228 €.
| Block | Annahme | Pro Jahr (netto) |
|---|---|---|
| Lizenzen | Tabelle oben | ≈ 570–600 € |
| Hosting | Raidboxes Starter, 24 € im Monat | 288 € |
| Wartung | Mittleres Paket, 42 € im Monat | 504 € |
| Summe | ohne eigene Zeit, ohne Notfälle | ≈ 1.360–1.390 € |
Raidboxes gewährt bei Jahreszahlung 10 % Rabatt; einfaches Shared Hosting gibt es ab 4,95 € im Monat (ALL-INKL, inkl. MwSt.). Eure Seite kann günstiger oder teurer sein — deshalb das Schema im nächsten Abschnitt.
Rund 1.400 € im Jahr klingen nicht dramatisch. Auf fünf Jahre sind es aber rund 7.000 €, ohne dass die Seite dadurch besser wird: Das Geld hält den Stand, es baut nichts aus. Und in dieser Rechnung fehlt der Block, der am meisten Nerven kostet.
Rechenschema: eure eigene Seite in zehn Minuten
Nehmt euch die letzten zwölf Monate vor. Die meisten Zahlen stehen in eurer Buchhaltung oder im WordPress-Backend unter „Plugins“, wo Bezahl-Plugins meist einen Lizenzhinweis zeigen.
| Posten | Wo ihr die Zahl findet | Eure Zahl pro Jahr |
|---|---|---|
| Wartungsvertrag | Rechnungen der Agentur, Monatspauschale × 12 | ____ € |
| Page Builder / Theme | Elementor, Divi o. ä.: Kundenkonto beim Anbieter | ____ € |
| Weitere Bezahl-Plugins | Plugins-Liste; Abos in Kreditkarten- oder PayPal-Abrechnung | ____ € |
| Verbundene Dienste | Formular-, Newsletter-, Übersetzungs-, Backup-Dienste | ____ € |
| Hosting | Rechnung des Hosters | ____ € |
| Externe Stunden | Rechnungen „nach Aufwand“: Update-Reparaturen, Hack-Bereinigung | ____ € |
| Eigene Stunden (optional) | Stunden für Prüfen, Freigeben, Absprachen × euer Stundensatz | ____ € |
| Summe | ____ € |
Die letzte Zeile ist eure echte Wartungsrechnung. Die eigenen Stunden sind ehrlich gesagt schwer zu belegen; rechnet sie getrennt, damit die belastbare Summe nicht verwässert. Unser Plugin macht es genauso: Es vergleicht nur Zahlungen, die sich belegen lassen.
Der Posten ohne Preisschild: Sicherheit
WordPress betreibt laut W3Techs 40,1 % aller Websites — das macht es zum lohnendsten Ziel im Netz. Patchstack hat für 2025 11.334 neue Sicherheitslücken im WordPress-Ökosystem gezählt, 42 % mehr als im Vorjahr. 91 % davon steckten in Plugins, 9 % in Themes, im WordPress-Kern selbst nur sechs.
Zwei Zahlen aus demselben Bericht erklären, warum eine Wartung „einmal im Monat“ nicht reicht: 46 % der Lücken hatten bis zur Veröffentlichung keinen Fix vom Hersteller, und der gewichtete Median bis zum ersten Angriff lag bei fünf Stunden. Jedes zusätzliche Plugin ist eine weitere Tür, deren Schloss ein fremdes Team pflegt — oder eben nicht.
Dass auch der Kern nicht immun ist, hat der Juli 2026 gezeigt: Mit WordPress 7.0.2, 6.9.5 und 6.8.6 hat WordPress.org am 17. Juli eine kritische und eine hohe Lücke geschlossen, die zusammen als „wp2shell“ bekannt wurden, und die Updates wegen der Schwere zwangsweise ausgerollt. IONOS hat betroffenen Kund:innen geraten, Daten auf den Stand vor dem 18. Juli zurückzusetzen. Wer in der Woche keine Wartung hatte, die sofort reagiert, hatte ein Problem — egal, was der Vertrag kostet.
Zwei Rechtsthemen laufen dazu nebenher, ohne dass sie jede Seite betreffen: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr mit Verbraucher:innen, also etwa Shops und Buchungsstrecken; Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Umsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Und der Cyber Resilience Act verpflichtet seit dem 11. September 2026 Hersteller von Software, also auch kommerzielle Plugin-Anbieter, aktiv ausgenutzte Lücken zu melden; voll gilt er ab dem 11. Dezember 2027. Für euch als Betreiber ist das vor allem eine Frage: Bleiben eure Plugin-Hersteller dabei, oder verschwinden einzelne vom Markt? Ein Artikel ist keine Rechtsberatung; für euren Fall gehört ein Blick von Fachleuten dazu.
Bleiben oder umziehen? Eine ehrliche Entscheidungshilfe
Wir bauen Seiten in Next.js und verdienen am Umzug. Gerade deshalb hier zuerst die Fälle, in denen wir euch raten, bei WordPress zu bleiben:
- Eure Seite kostet heute wenig: günstiges Hosting, kaum Bezahl-Plugins, keine Probleme mit Updates.
- Mehrere Leute pflegen täglich Inhalte im WordPress-Editor, und genau das ist für euch der Wert.
- Ihr betreibt einen Shop mit vielen WooCommerce-Erweiterungen, die Prozesse tragen. Das ist kein Umzug, sondern ein Projekt.
- Ein Relaunch steht ohnehin in den nächsten zwölf Monaten an. Dann entscheidet beides zusammen, nicht zweimal.
Umgekehrt spricht vieles für einen Wechsel, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:
- Wartung und Lizenzen zusammen liegen deutlich über 1.000 € im Jahr, obwohl sich die Seite selten ändert.
- Nach Updates muss regelmäßig jemand prüfen, ob das Layout noch steht, und manchmal steht es nicht.
- Ihr hattet einen Sicherheitsvorfall oder Warnungen eures Hosters.
- Euer Design hängt an einer Page-Builder-Lizenz: Endet das Abo, endet die Weiterentwicklung.
- Die Seite ist eine Firmenpräsenz, kein Redaktionssystem: Inhalte ändern sich ein paar Mal im Monat, nicht täglich.
Ein Hinweis zur Geschwindigkeit, weil sie oft als Grund genannt wird: Im Core-Web-Vitals-Bericht von HTTP Archive bestehen mobil 48,7 % der WordPress-Seiten, aber nur 35,1 % der Next.js-Seiten (Stand August 2026). Ein Framework macht eine Seite nicht von allein schnell. Schnell wird sie durch sauberen Aufbau: wenig Skript, optimierte Bilder, kein Page-Builder-Ballast. Ehrlich ist auch: Next.js braucht ebenfalls Sicherheitsupdates. Der Unterschied ist, dass ihr nicht zwanzig fremde Plugin-Teams im Haus habt, sondern eine Codebasis, die ihr kennt.
Ab wann sich ein Umzug rechnet
Die Formel ist einfach, und trotzdem rechnen sie viele Anbieter falsch:
Monate bis Break-even = Umzugspreis ÷ (Kosten heute pro Jahr − Kosten danach pro Jahr) × 12
Kosten danach heißt: was ihr nach dem Umzug weiter bezahlt, also Hosting, Pflege des Codes und Dienste, die ein Plugin ersetzen. Die Zahl wird nie null. Eine schlichte Next.js-Seite läuft zum Beispiel auf einem kleinen Cloud-Server von Hetzner für 5,49 € netto im Monat; Pflege und Dienste kommen dazu.
| Beispiel A: Firmenseite | Beispiel B: Seite mit Lizenzstapel | |
|---|---|---|
| Kosten heute pro Jahr | 1.380 € | 3.200 € |
| Kosten danach pro Jahr | 480 € | 700 € |
| Ersparnis pro Jahr | 900 € | 2.500 € |
| Umzugspreis (angenommen) | 6.000 € | 6.000 € |
| Break-even | 80 Monate (fast 7 Jahre) | 29 Monate |
Die Umzugspreise sind Annahmen, kein Angebot. Euren Festpreis berechnet WP Exit aus eurer Installation.
Beispiel A ist der ehrliche Normalfall: Finanziell lohnt sich der Umzug nicht. Er kann sich trotzdem lohnen, wegen Sicherheit, weniger Abstimmung nach Updates oder weil das Design nicht mehr an einer Builder-Lizenz hängt — aber dann solltet ihr das als Grund benennen, nicht eine Ersparnis. Unsere Faustregel: Spielt die Ersparnis den Umzugspreis nicht in etwa drei Jahren ein, ist Geld kein Argument.
Wenn ihr umzieht: ohne Ranking-Verlust
Der größte Schaden bei einem Umzug ist selten technisch. Er entsteht, wenn alte Adressen ins Leere laufen und Google eure Seiten neu bewerten muss. Diese Schritte verhindern das:
- 1.Alle Adressen erfassen: Seiten, Beiträge, Kategorien, Schlagwörter, Anhangsseiten, Sprachpfade (bei WPML etwa /en/), Feeds.
- 2.Für jede alte Adresse ein Ziel festlegen und serverseitig dauerhaft weiterleiten (301 oder 308), nicht per JavaScript.
- 3.Bestehende Weiterleitungen übernehmen, etwa aus dem Redirection-Plugin oder der .htaccess.
- 4.Seitentitel, Beschreibungen, Canonical-Angaben und Sprachverweise (hreflang) mitnehmen.
- 5.Nach dem Start die neue Sitemap in der Search Console einreichen und vier bis acht Wochen lang 404-Fehler beobachten.
- 6.Weiterleitungen mindestens ein Jahr stehen lassen — das empfiehlt Google ausdrücklich; besser dauerhaft.
Google schreibt selbst, dass die Sichtbarkeit während eines Umzugs vorübergehend schwanken kann und es bei mittelgroßen Seiten einige Wochen dauert, bis die neuen Adressen erscheinen. Wer das vorher weiß, bekommt keinen Schreck.
Die Rechnung für eure eigene Seite
Das Schema oben funktioniert mit Stift und Buchhaltung. Schneller geht es mit WP Exit, unserem kostenlosen WordPress-Plugin. Es liest eure Installation nur lesend aus: Plugins und Themes mit Version, Inhaltstypen, Felder, Formulare, Weiterleitungen, Page Builder und Hosting-Umgebung. Daraus rechnet es, was eure Lizenzen und verbundenen Dienste heute kosten, was nach einem Umzug nach Next.js übrig bleibt, den Festpreis für die Migration und ab wann sie sich rechnet.
Zwei Dinge, die uns wichtig sind: Das Plugin vergleicht nur Zahlungen, die sich belegen lassen, und lässt das Hosting bewusst aus dem Vergleich, weil ihr es vorher wie nachher braucht. Und wenn der Umzug mehr kostet, als er spart, steht das im Report als Mehrkosten, nicht als Einsparung. Bevor etwas euren Server verlässt, gebt ihr die Analyse frei; übertragen wird nur die technische Struktur, keine Texte, keine Formular-Einträge, keine Zugangsdaten.
Version 0.5.1 · WordPress ab 6.4, PHP ab 8.1 · nur lesend
Wer kein Plugin installieren möchte, kann seine Adresse auch in den kostenlosen decivo Scan geben: Er erkennt WordPress von außen und zeigt, wo die Seite steht. Und wer lieber erst spricht: 15 Minuten reichen, um den Umzug einzuordnen — wir sagen euch auch, wenn er sich nicht lohnt.
Quellen
Alle Preise sind offizielle Listenpreise der Anbieter, netto, für eine Website, abgerufen am 08.10.2026. Preise ändern sich; prüft vor einer Entscheidung den aktuellen Stand.
- Elementor — Pricing (Pro Essential, Advanced Solo, Advanced, Expert; Elementor One)
- Elementor-Hilfe — What happens to my site if I cancel Elementor Pro
- WPML — Kaufen (Multilingual Blog, CMS, Agency)
- Yoast — Yoast SEO Premium
- WP Rocket — Pricing
- Gravity Forms — Pricing
- Advanced Custom Fields — ACF PRO
- Wordfence — Plans & Pricing
- Elegant Themes — Divi Preise
- Raidboxes — WordPress-Hosting Preise
- ALL-INKL — Webhosting Übersicht
- Hetzner — Preisanpassung Cloud (gültig ab 15.06.2026)
- Kopf & Stift — WordPress-Wartung (Marktbeispiel Wartungsvertrag)
- wordpresswartung.com — Wartungspakete (Marktbeispiel)
- Patchstack — State of WordPress Security in 2026 (Daten 2025)
- WordPress.org — WordPress 7.0.2 Release (17.07.2026)
- IONOS — wp2shell: wichtige Informationen zu eurem Vertrag
- W3Techs — Usage statistics of WordPress
- HTTP Archive — Core Web Vitals Technology Report
- Google Search Central — Website mit URL-Änderungen umziehen
- Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) — § 1 und § 3
- Verordnung (EU) 2024/2847 — Cyber Resilience Act
Eine WordPress-Seite ist kein Problem, nur weil sie WordPress ist. Teuer wird sie, wenn niemand die Summe kennt. Summe für eure Seite ausrechnen →
Häufige Fragen
WordPress-Wartung und Kosten: die wichtigsten Fragen
Was kostet eine WordPress-Wartung im Monat?
Veröffentlichte Preislisten deutscher Agenturen liegen für Firmenseiten bei etwa 25 bis 69 € netto im Monat, für Shops und Premium-Pakete bei 124 bis 199 €. Lizenzen für Bezahl-Plugins und Hosting sind darin in der Regel nicht enthalten. Fragt deshalb immer, was im Paket steckt: Staging-Tests, Hack-Bereinigung, Reaktionszeit bei kritischen Lücken.
Was kostet eine WordPress-Website pro Jahr insgesamt?
Das hängt fast ganz an Plugins und Wartung. In unserer Beispielrechnung, einer zweisprachigen Elementor-Firmenseite, kommen rund 570 bis 600 € Lizenzen, 288 € Hosting und 504 € Wartung zusammen, also etwa 1.360 bis 1.390 € netto im Jahr. Eine schlanke Seite mit Shared Hosting und ohne Bezahl-Plugins kostet deutlich weniger, ein Shop mit vielen Erweiterungen deutlich mehr.
Was kostet Elementor Pro pro Jahr?
Laut Elementor (Stand Oktober 2026): Essential 60 € für eine Website, Advanced Solo 84 €, Advanced 108 € für drei Websites und Expert 204 € für 25 Websites, jeweils pro Jahr. Die Verlängerung kostet den Listenpreis. Das Bundle Elementor One kostet im ersten Jahr 180 € und danach 228 €.
Was passiert, wenn ich die Elementor-Pro-Lizenz kündige?
Laut Elementor-Hilfe läuft alles weiter, was zur kostenlosen Version gehört. Auf bestehende Pro-Funktionen habt ihr nur noch eingeschränkt Zugriff, Elementor Pro lässt sich nicht mehr aktualisieren, und neue Pro-Funktionen kommen nicht hinzu. Elementor warnt selbst: Wer die kostenlose Version aktualisiert, Pro aber nicht, riskiert Kompatibilitätsprobleme. Bei einem Page Builder, an dem euer ganzes Layout hängt, ist eine Kündigung deshalb keine Sparmaßnahme, sondern der Anfang eines Umbaus.
Was kostet WPML?
Laut WPML (Stand Oktober 2026): Multilingual Blog 39 € für eine Website, Multilingual CMS 99 € für drei Websites, Multilingual Agency 199 € ohne Begrenzung, jeweils mit einem Jahr Updates und Support. Danach fällt die Verlängerung an.
Ist ein WordPress-Wartungsvertrag Pflicht?
Gesetzlich nicht. Praktisch braucht jede WordPress-Seite jemanden, der Updates zeitnah einspielt: Laut Patchstack hatten 2025 46 % der Lücken bis zur Veröffentlichung keinen Fix, und der gewichtete Median bis zum ersten Angriff lag bei fünf Stunden. Ob das eine Agentur, ein Freelancer oder jemand im Haus macht, ist eine Frage von Zeit und Verlässlichkeit.
Lohnt sich ein Umzug von WordPress nach Next.js?
Finanziell nur, wenn die jährliche Ersparnis den Umzugspreis in überschaubarer Zeit einspielt; wir setzen die Grenze bei etwa drei Jahren. Bei einer günstigen, problemlosen Seite lohnt er sich meist nicht. Bei hohen Lizenz- und Wartungskosten, häufigem Ärger nach Updates oder Sicherheitsvorfällen eher. Das kostenlose Plugin WP Exit rechnet das für eure Installation aus.
Verliere ich bei einem Umzug meine Google-Rankings?
Nicht, wenn jede alte Adresse serverseitig per 301 oder 308 auf die passende neue weiterleitet und Titel, Beschreibungen und Sprachverweise mitkommen. Google empfiehlt, Weiterleitungen mindestens ein Jahr zu behalten, und weist darauf hin, dass die Sichtbarkeit während des Umzugs vorübergehend schwanken kann.
Was kostet WP Exit?
Nichts. Plugin, Analyse und Report sind kostenlos. Geld kostet erst die Migration, wenn ihr uns beauftragt, zum Festpreis aus dem Angebot. Das Plugin liest nur und überträgt erst nach eurer Freigabe die technische Struktur, keine Inhalte.
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WeiterlesenWas kostet eure WordPress-Seite wirklich?
WP Exit liest eure Installation aus und rechnet Lizenzen, Dienste, Umzugspreis und Break-even durch. Kostenlos, nur lesend, nichts verlässt euren Server ohne Freigabe.
Kein Abo, keine Pflicht. Wenn sich der Umzug nicht lohnt, steht das im Report.