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Prüfregel · RSC-PRV-024

CSP-Verstöße werden an einen Drittanbieter gemeldet

Datenschutz (DSGVO)Schweregrad: Niedrig

Liest `report-uri` und `report-to` aus der Content-Security-Policy (Header oder Meta-Tag) und meldet, wenn die Berichte an einen fremden Host gehen.

Warum das zählt

Eine Content-Security-Policy kann dem Browser sagen, wohin er Verstöße melden soll. Dienste wie report-uri.com, Sentry oder Datadog nehmen diese Berichte entgegen und werten sie aus — das ist nützlich und gehört zu einer gepflegten Policy. Nur: Jeder Bericht enthält die aufgerufene URL, den Referrer, den User-Agent und als Absender die IP-Adresse des Besuchers.

Damit verarbeitet der Dienst personenbezogene Daten in eurem Auftrag. Das ist kein Verstoß, aber eine Pflicht: Er gehört in die Datenschutzerklärung, und es braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung — bei Anbietern außerhalb der EU zusätzlich eine Grundlage für den Drittlandtransfer. Die meisten Dienste halten die Verträge bereit; sie müssen nur abgeschlossen sein. Technische Einordnung, keine Rechtsberatung.

Selbst nachprüfen: Im Browser die Antwort-Header der Startseite öffnen (Netzwerk-Tab), im `Content-Security-Policy`-Header nach `report-uri` oder `report-to` suchen und den Host mit der eigenen Domain vergleichen.

Prüfstufe

Außen-Scan (anonym)

So behebt ihr es

Den Berichtsdienst als Auftragsverarbeiter in die Datenschutzerklärung aufnehmen und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen — oder die Berichte an einen eigenen Endpunkt leiten.

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