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Was der decivo Scan prüft

Regel-Katalog

Jede Prüfung des decivo Scans hat einen stabilen, versionierten Code (z. B. RSC-SEC-014) und eine eigene Seite: was geprüft wird, warum es zählt und was zu tun ist. Der Katalog ist die offene Referenz hinter jedem Verdikt.

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Wie das Verdikt entsteht

Bis August 2026 stand hier eine Rechnung: gewichtete Dimensionen, Strafpunkte je Befund, Schwellen. Sie ist ersatzlos entfallen. Eine Zahl aus frei gewählten Gewichten sah nach Messung aus, war aber eine Meinung mit Nachkommastelle — und sie konnte einen belegten Befund hinter einem guten Mittelwert verstecken. Stattdessen gelten drei nachlesbare Regeln über Schwere und Belastbarkeit. Die Werte auf dieser Seite kommen direkt aus dem laufenden Code, nicht aus einer Doku, die veralten kann.

Schweregrad: wie schlimm es wäre

Vier Stufen. Sie sagen, was der Befund anrichtet, wenn er zutrifft. Reine Hinweise („Supabase erkannt“) zählen intern als Info und gehen weder in die Liste noch in das Verdikt ein.

  • Kritischcritical
  • Hochhigh
  • Mittelmedium
  • Niedriglow

Belastbarkeit: wie sicher wir es wissen

Abgeleitet aus der Prüfstufe, die den Befund erzeugt hat. Ein fehlender Header ist von außen zweifelsfrei belegt; eine Vermutung aus einer halb rekonstruierten Source Map ist es nicht. Ohne diese zweite Angabe stünden Beobachtung und Vermutung gleichberechtigt nebeneinander:

  • bestätigtconfirmed
  • hochhigh
  • mittelmedium

Die drei Regeln, je Dimension

  1. Stopp: mindestens ein Befund mit Schweregrad „kritisch“ UND Belastbarkeit „bestätigt“. Beides zusammen — „bestätigt“ gibt es nur aus einem Lauf mit Domain-Nachweis oder mit Repo-Zugang. Das heißt ausdrücklich: Ein rein anonymer Außen-Scan sagt nie „Stopp“. Er kennt keinen Befund, den er selbst ausgelöst oder im Quelltext gelesen hätte.
  2. Iterate: sonst — mindestens ein Befund ab „hoch“ aufwärts, oder mindestens 3 Befunde mit Schweregrad „mittel“ in derselben Dimension, oder ein einzelner mittlerer Befund in Sicherheit oder Datenschutz. Ein einzelner mittlerer Befund ist in einem MVP normal; 3 in einem Bereich sind ein Muster. In den zwei Bereichen, die Vertrauen tragen, genügt aber schon einer: Neben einer anonym lesbaren Tabelle oder Tracking ohne Einwilligung können wir nicht „tragfähig“ sagen.
  3. Go: sonst. Befunde mit Schweregrad „niedrig“ kippen das grüne Licht nie — acht fehlende HTTP-Header sind kein kaputtes Fundament. Und zwei mittlere Befunde sind davon ausgenommen: „Content-Security-Policy fehlt“ und „HSTS-Header fehlt“ beschreiben eine fehlende zusätzliche Schutzschicht, keinen Defekt. Nicht gehärtet ist nicht dasselbe wie kaputt.

Das Gesamturteil ist das schlechteste Verdikt über die sechs Dimensionen. Befunde werden dabei nicht über Bereiche hinweg zusammengezählt: Die Schwelle soll ein Muster in EINEM Bereich erkennen. Befunde, die ein verbundenes Repository widerlegt hat, zählen nicht mehr mit.

Was nicht geprüft werden konnte, wird als „begrenzt prüfbar“ ausgewiesen und zeigt „—“, nie eine Null und nie eine geschönte Bestnote. Daneben steht die Prüftiefe in Zahlen: wie viele Prüfungen in eurem Fall anwendbar waren und wie viele davon tatsächlich liefen. Prüfungen, die für euch gar nicht gelten, verlassen den Nenner — Prüfungen, die wir nicht ausführen konnten, bleiben darin.

Methodik-Version 2026.36. Jede inhaltliche Regeländerung erhöht sie, damit ältere Ergebnisse einordenbar bleiben.

Sicherheit89

Datenschutz (DSGVO)27

Skalierung & Kosten9

Barrierefreiheit (BFSG)6

Architektur & SEO28

Code-Qualität8